Lebenslauf
Lebenslauf
- Anschrift inklusive Telefonnummer
- Bewerbungsfoto
- persönliche Daten: Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität
- Eltern, bei einer Bewerbung um eine Ausbildungsstelle (Beruf der Eltern sollte mit angegeben werden) oder Kinder (Name und Alter) bei Erwachsenen
- Geschwister bei einer Bewerbung um eine Ausbildungsstelle (Alter und event. Beruf)
- Schulischer/beruflicher Werdegang
- Praktika
- Hobbys
- besondere Fähigkeiten
- Datum, Unterschrift
Bewerbungsfoto: Natürlich ist ein professionelles Foto von Vorteil, aber am wichtigsten ist, dass Sie durch das Foto den bestmöglichen Eindruck hinterlassen. Nicht vergessen: Eine Industriekauffrau braucht keine Set Card. Von Urlaubsfotos und den Fotos aus dem Automaten sollten Sie Abstand nehmen. Normalerweise wird das schöne Foto oben rechts in den Lebenslauf mit einem Klebepunkt und nicht mit dem Inhalt der ganzen Tube eingeklebt. Wichtig ist, dass das Foto nicht die ersten Zeilen des Lebenslaufs überdeckt. Bedenken Sie, dass Sie sich als zukünftiger Repräsentant des Unternehmens Ihrer Wahl bewerben, deshalb sollten Sie sich in der Wahl Ihrer Kleidung den Gegebenheiten Ihrer zukünftigen Branche anpassen.
Der Absender: In diesem Bereich steht Ihr Vor- und Familienname, Ihre Straße, Hausnummer, Postleitzahl und der Ort. Ihre Telefonnummer und, wenn vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse können Sie auch angeben. Sollten Sie im Internet allerdings als derdunkleimperator@kerker.de bekannt sein, dann besorgen Sie sich für Ihre Bewerbung besser eine etwas seriösere E-Mail-Adresse.
Die Überschrift: Die Überschrift lautet: Lebenslauf.
Name und Adresse: Ganz oben links stehen Ihr Vor- und Nachname und Ihre komplette Adresse.
Persönliche Daten: 90/60/90 ist damit nicht gemeint. Persönliche Daten sind Ihr Vor- und Nachname und Ihr Geburtsdatum. Ob Sie die Namen Ihrer Eltern eintragen wollen, sollten Sie sich selbst überlegen. Manchmal kann es ja ein Vorteil sein, z.B. wenn Ihr Vater oder Ihre Mutter in Ihrer Stadt ehrenamtlich aktiv oder einfach bekannt und beliebt ist. Der Apfel fällt ja angeblich nicht weit vom Stamm.
Ausbildung: Mit der Grundschule beginnend, ordnen Sie Ihre Abschlüsse chronologisch. Sie beginnen mit dem ersten und enden mit dem letzten Schulabschluss. Angeben müssen Sie das Eintrittsjahr, die Schulform, den Namen der Schule und die erreichten Abschlüsse. Da Sie das Ganze später mit den beigefügten Anlagen belegen müssen, nützt Schummeln nur dann, wenn Ihr Personalchef nicht aufpasst. Leider können Sie sich auf die Unaufmerksamkeit des Personalchefs nicht verlassen. Wer ein soziales Jahr oder den Wehrdienst abgeleistet hat, sollte das ebenfalls anführen.
Praktika/Tätigkeiten: Die Angaben über Ihre Praktika bestehen aus der Angabe der Tätigkeit, der Firma und dem Zeitraum. Praktika sind nicht nur dazu da, junge und unschuldige Menschen zu wochenlangem Kopieren und Kaffeekochen zu verdammen, sondern sehen im Lebenslauf auch sehr gut aus. Und wenn Sie nicht gleich einen Ausbildungsplatz bekommen: Die Chancen, ein Praktikum zu bekommen, stehen meist nicht schlecht und der Nachweis eines Praktikums macht sich gerade bei begehrten Stellen gut. Vergessen Sie nicht, Ihnen ein supersympathisches und gutes Zeugnis für Ihr Praktikum ausstellen zu lassen und es als Anlage Ihren Bewerbungen beizufügen. Zu viele Praktika sollten Sie nicht anführen.
Sprachkenntnisse: Im Vereinten Europa sind Sprachkenntnisse immer von Vorteil. Auch wenn Sie sich in einer Sprache nur verständlich machen können, sollten Sie diese Grundkenntnisse angeben. Wenn Sie eine Sprache gut können, weisen Sie darauf hin, dass Ihnen Suaheli in Wort und Schrift geläufig ist. Vielleicht können Sie diese Behauptung auch mit dem Hinweis auf einen längeren Auslandsaufenthalt untermauern.
Besondere Kenntnisse: Besondere Interessen und Kenntnisse hat jeder. Aber passen die auch in einen Lebenslauf? Was waren Ihre Lieblingsfächer, welche PC-Kenntnisse haben Sie, surfen Sie gerne im Netz, treiben Sie Sport, haben Sie einen Führerschein? Das alles können Sie in dieser Sparte anführen. Risikosportarten wie Freeclimbing und Skydiving sollten Sie nicht erwähnen, da denkt jeder Personalchef sofort an wochenlange Krankmeldungen. Gerade Leute, die nicht das beste Zeugnis haben, haben dies oft deshalb, weil sie sich mehr für andere Dinge interessiert haben als für die Schule. Diese bedauernswert Benachteiligten können bei "Besondere Interessen" punkten. Idealerweise passen Ihre besonderen Kenntnisse auch zu dem angestrebten Beruf.
Die Unterschrift: Die Richtigkeit Ihrer Angaben bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift.
