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Umgangsformen

Ein keiner Azubi-Knigge

Wenn ein junger Mensch eine Berufsausbildung beginnt, gibt es einige Sachen zu beachten.
Unter anderem zählen dazu auch die Umgangsformen, sei es im Betrieb mit Vorgesetzten
oder Kollegen, sei es im Kontakt mit Kunden oder der Umgang mit "Mitazubis".
Diese kleine „Azubi-Knigge“ soll eine Orientierungshilfe bieten, in dem manchmal doch
komplexen Beziehungsgeflecht des Berufslebens.
Doch Vorsicht: feste Regeln gibt es nicht. Vieles im Berufsleben hängt von der Branche, dem
Firmenleitbild und natürlich von den Vorgesetzten und Kollegen ab.
Deshalb bei Umgangsformen auch ruhig fragen und vor allem am Anfang auch beobachten,
wie die Kollegen agieren.

„Grüßen“
Ein sehr wichtiges Thema im Unternehmen ist das richtige Grüßen.
Wen soll man grüßen? Natürlich jeden, dem man begegnet, sei es
auf dem Flur oder in der Kantine. Auch auf der Toilette sollte man
grüßen, aber auf gar keinen Fall die Hand geben.
Ob man auf dem Flur oder in der Kantine per Handschlag begrüßt,
hängt vom Unternehmen ab und davon wie gut man die
Personen kennt.
Was tut man aber als Azubi, wenn man zu einer Gruppe dazustößt?
Hier scheiden sich die Geister. Soll man zuerst den obersten Vorgesetzten oder zuerst die
Damen begrüßen? Ich empfehle, zuerst die Frauen zu begrüßen, da das auf keinen Fall
falsch sein kann.
Ansonsten gilt es, eine Sensibilität für die Situation zu entwickeln und danach zu handeln.
Ist man in der Runde unbekannt, sollte man sich mit Namen vorstellen.

„Kleiderordnung“
Auch bei der Kleiderordnung gibt es einiges zu beachten. Einfach ist es bei den Unternehmen,
bei denen es eine feste Kleiderordnung gibt. Auf der einen Seite gibt es natürlich durch den
Arbeitsplatz bzw. Arbeitssicherheit vorgeschriebene Kleidung, z.B. in Werkstätten aber auch
z.B. bei Banken oder Versicherungen, wo meistens für die Männer Anzüge und für die Frauen
ein sogenannter Business-Dress vorgeschrieben ist, wobei es die Frauen etwas schwerer
haben bei der Auswahl als die Männer.
Was aber ziehen nun die Anderen an?
Ziehen Sie etwas Schickes an, aber nicht das, was sie Samstags Abend in der Disco anziehenoder das, was sie zum sechzigsten Geburtstag ihrer Oma anziehen.